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Ein Kuriosum, das gestrampelt, gerudert, gekurbelt und getreten
wird!
Der Trampelwurm ist ein eigenwilliges, fröhlich verspieltes
Gefährt, das in dieser Art europaweit einzigartig ist – ein
Kuriosum mit Velonummer!
Angetrieben wird das umweltfreundliche, 10-gelenkige und 10 Meter lange
Gefährt durch reine Muskelkraft seiner (maximal) 10
Fahrgäste, jeder und jede im eigenen Wagen mit Dach, also vor
Regen und Hitze teilweise geschützt. Mittels verschiedener
Kraftübertragungstechniken kann gestrampelt, gerudert, gekurbelt
und getreten werden.
Zwei Exemplare dieses Gefährts sind in der Stadt Thun im Einsatz,
betrieben durch den Verein Stadtmobilität. Sie können sie
mieten, grundsätzlich immer mit FahrerIn. Während des
gemütlichen und sinnlichen Er-Fahrens der Altstadt, Bälliz
und entlang der Aare, erhalten Sie einen Eindruck der
Sehenswürdigkeiten von Thun.
Idee eines Künstlers, Pläne von Ingenieuren, Realisierung
mit Stellenlosen
Der Thuner Trampelwurm – ein mobiles Kultobjekt, das den Namen
der
Stadt Thun seit 1994 in die Welt hinausträgt. Heute ist das
skurrile Gefährt sogar über die Landesgrenzen hinaus bekannt.
Auch nach Jahren löst sein Auftritt
noch Erstaunen und Faszination
aus. Er bringt zusätzliches Leben in den Alltag Thuns. Lebendig
und einmalig ist auch die Entstehungsgeschichte des Thuner Trampelwurms:

Der Thuner Trampelwurm ist ein
Gemeinschaftswerk. Die Idee stammte vom
Künstler und Schöpfer des „Kleinen Freudenhauses“ Albert Le
Vice, wobei die Planung die Ingenieurschule Biel übernahm. Damit
die Idee in die Tat umgesetzt werden konnte, wurde daraus ein
Arbeitslosenprojekt der Stadt Thun. Stellenlose konnten in einem
Grossbetrieb ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Die
Dekorationen gestalteten Bürgerinnen und Bürger Thuns, und
die Betreuung über die Ausführung stellte das
Innovationszentrum Thun-Oberland sicher. Nicht zuletzt dank der
Unterstützung von Wirtschaftsunternehmen konnte das Projekt rasch
und unkompliziert realisiert werden.
Der Betrieb des Trampelwurms geschah in den ersten Jahren durch das
„Kleine Freudenhaus“, dann bis 2004 durch die Stadt Thun, und wird
heute durch ein kleines Team unter der Trägerschaft des
Vereins
Stadtmobilität organisiert.