Angebote
Die Fahrten erfolgen 2013 ausschliesslich nach Absprache. Als
Leitfaden, was möglich ist, siehe
hier.
Ein Kuriosum, das gestrampelt, gerudert, gekurbelt und getreten
wird!
Der Trampelwurm ist ein eigenwilliges, fröhlich verspieltes Gefährt,
das in dieser Art europaweit einzigartig ist – ein Kuriosum mit
Velonummer!
Angetrieben wird das umweltfreundliche, 10-gelenkige und 10 Meter
lange Gefährt durch reine Muskelkraft seiner (maximal) 10 Fahrgäste,
jeder und jede im eigenen Wagen mit Dach, also vor Regen und Hitze
teilweise geschützt. Mittels verschiedener Kraftübertragungstechniken
kann gestrampelt, gerudert, gekurbelt und getreten werden.
Den Trampelwurm können sie mieten, grundsätzlich immer mit FahrerIn.
Während des gemütlichen und sinnlichen Er-Fahrens der Altstadt, Bälliz
und entlang der Aare, erhalten Sie einen Eindruck der
Sehenswürdigkeiten von Thun.
Idee eines Künstlers, Pläne von Ingenieuren, Realisierung mit
Stellenlosen
Der Thuner Trampelwurm – ein mobiles Kultobjekt, das den Namen der
Stadt Thun seit 1994 in die Welt hinausträgt. Heute ist das skurrile
Gefährt sogar über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Auch nach Jahren
löst sein Auftritt noch Erstaunen und Faszination aus. Er bringt
zusätzliches Leben in den Alltag Thuns. Lebendig und einmalig ist auch
die Entstehungsgeschichte des Thuner Trampelwurms:

Der Thuner Trampelwurm ist ein Gemeinschaftswerk. Die
Idee stammte vom Künstler und Schöpfer des „Kleinen Freudenhauses“
Albert Le Vice, wobei die Planung die Ingenieurschule Biel übernahm.
Damit die Idee in die Tat umgesetzt werden konnte, wurde daraus ein
Arbeitslosenprojekt der Stadt Thun. Stellenlose konnten in einem
Grossbetrieb ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Die Dekorationen
gestalteten Bürgerinnen und Bürger Thuns, und die Betreuung über die
Ausführung stellte das Innovationszentrum Thun-Oberland sicher. Nicht
zuletzt dank der Unterstützung von Wirtschaftsunternehmen konnte das
Projekt rasch und unkompliziert realisiert werden.
Der Betrieb des Trampelwurms geschah in den ersten Jahren durch das
„Kleine Freudenhaus“, dann bis 2004 durch die Stadt Thun, dann bis
2013 von einem kleinen Team unter der Trägerschaft des Vereins
Stadmobilität und heute durch Lukas Külling und
Glace Joe.